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Sozialer Unternehmen

In der Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen (bag-if) und ihren Landesarbeitsgemeinschaften haben sich rund 600 Firmen des allgemeinen Arbeitsmarktes zusammengeschlossen.

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Aktuelles

02. Juli 2015

Ausbau der Integrationsfirmen soll mit zusätzlichen 150 Mio. Euro weiter vorangehen

Gleich zweimal wurde heute im Parlament des Bundestages die weitere Entwicklung der Integrationsunternehmen in Deutschland besprochen: SPD und CDU/CSU fordern unter anderem mehr Plätze in Integrationsfirmen und Förderung für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Die Linke fordert unter anderem einen Anstieg der Ausgleichsabgabe. …mehr zu diesem Thema

02. Juli 2015

MdBs besuchen Integrationsfirmen im September

Mit einer öffentlichkeitswirksamen Offensive, Bundestagsabgeordnete verstärkt auf Integrationsunternehmen aufmerksam zu machen, veranstaltet die bag-if mit ihren Landesarbeitsgemeinschaften vom 14. bis 25. September die ersten deutschen Integrationsfirmenwochen. Während dieser Zeit sind die 631 Mitglieder des deutschen Bundestages (MdBs) eingeladen, Integrationsfirmen in ihrer Region zu besuchen. MdBs aller Fraktionen haben sich bereits mit großem Interesse zurückgemeldet, an den Integrationsfirmenwochen teilnehmen zu wollen. Lesen Sie hier die Einladung an die MdBs.

29. Juni 2015

Wo Inklusion zur Normalität wird – Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen in Goslar

„Integrationsfirmen – Unternehmen mit Wirkung“ – unter diesem Motto fand vom 16. bis 17. Juni die Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen (bag-if) statt. Über 300 Vertreter von sozialen Verbänden, Unternehmen und Institutionen reisten ins niedersächsische Goslar, um die Arbeit von Integrationsunternehmen fachlich und politisch zu diskutieren und die Weichenstellung für zukünftige Herausforderungen zu beraten.

Was Integrationsunternehmen vor allen anderen Firmen auszeichne, so der bag-if Vorsitzende Dr. Fritz Baur, sei ihr sozialer Kern: „Integrationsfirmen beschäftigen einen sehr hohen Anteil an Menschen mit Behinderungen (mindestens ein Viertel der Belegschaft), müssen sich aber genauso den Herausforderungen des Marktes stellen wie alle anderen Unternehmen auch.“ Die bag-if versteht sich als Sprachrohr der rund 800 Integrationsfirmen mit über 22.000 Beschäftigten in Deutschland, für die Inklusion nicht nur ein sozialpolitisches Modewort ist, sondern gelebter Alltag. …mehr zu diesem Thema

29. Juni 2015

Integrationsunternehmen immer häufiger in der Presse

„Eigentlich nichts“, sagt Maike Hillenbach, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der BBW-Leipzig-Gruppe, auf die Frage, was Integrationsunternehmen von konventionellen Unternehmen unterscheidet „außer, dass hier eben mehr Kollegen eine Behinderung haben. Ansonsten müssen wir uns wie alle anderen im Wettbewerb behaupten. Wenn das Essen nicht schmeckt, wird der Kunde sich einen anderen Caterer suchen.“ In einem Interview mit dem Tagesspiegel erläutert Mike Hillenbach die Wirkungsweise von Integrationsunternehmen anhand unserer Leipziger Mitgliedsfirma Diakonische Unternehmensdienst gGmbH der Presse. Immer häufiger interessieren sich die Medien für das Modell der Integrationsunternehmen. Dort werden sie nicht ohne Grund als wirkungsvolle und erfolgreiche Unternehmen dargestellt – sie machen Mut für die Möglichkeit eines funktionierenden Markts, der soziale Belange berücksichtigt.

24. Juni 2015

Behindertenpolitische Sprecherin der SPD will inklusiven Arbeitsmarkt weiter verfolgen

Anlässlich einer Fachveranstaltung zu den Herausforderungen eines inklusiven Arbeitsmarktes in Berlin gab Kerstin Tack, behindertenpolitische Sprecherin der SPD, bekannt, dass in den nächsten drei Jahren die Integrationsfirmen in Deutschland mit zusätzlichen 150 Mio. Euro stärker unterstützt werden sollen. „Teilhabe am Arbeitsleben im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention braucht mehr passgenaue und personenzentrierte Arbeitsplätze mit möglichst vielen Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Integrationsbetriebe. Dort arbeiten deutschlandweit mehr als 22.000 Beschäftigte, von denen etwa die Hälfte mit einer Behinderung lebt. In den kommenden drei Jahren soll der Ausbau der Integrationsbetriebe darum mit jeweils 50 Mio. € aus Mitteln der Ausgleichsabgabe gefördert werden.”

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